Wider­stän­de

Die Aus­stel­lung im Jüdi­schen Muse­um Ber­lin pro­tra­tiert erst­mals das Werk deutsch-jüdi­scher Kunst­hand­wer­ke­rin­nen, die in einer Zeit von Aus­gren­zung und tief­grei­fen­den Umbrü­chen ihren eige­nen Weg gin­gen. Sie zeigt Leben und Arbei­ten von über 60 jüdi­schen Desi­gne­rin­nen und macht sicht­bar, wie sie gesell­schaft­li­che Bar­rie­ren über­wan­den, für Aner­ken­nung und Wan­del ein­tra­ten – und damit nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen von Frau­en neue Räu­me eröff­ne­ten.

Für die Kam­pa­gne zur Aus­stel­lung ent­wi­ckel­ten wir ein frag­men­ta­ri­sches Key­vi­su­al, wel­ches die Por­traits ver­schie­de­ner Gestal­te­rin­nen mit ihren Wer­ken und einer „wider­stän­di­gen“ Abwand­lung der Haus­schrift des JMB ver­bin­det. So wird klar, dass nicht ein­zel­ne Arbei­ten, son­dern die Per­so­nen, ihr Schaf­fen und die herr­schen­den Umstän­de Haupt­fo­kus der Aus­stel­lung sind. Die prä­gnan­te aber spie­le­ri­sche Farb­ge­bung schafft gleich­zei­tig Prä­senz im Stadt­raum und ver­mit­telt eine ein­la­den­de, posi­ti­ve Grund­stim­mung.

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